Hallo ihr Lieben,
es ist schon viel passiert in der letzten Zeit und da habe ich doch einiges zu berichten. Seit dem 5.Januar mache ich nun mein Sprachdiplom für Spanisch und das ist echt so etwas wie ein 24-Stundenjob. Deswegen war ich sehr froh das ich doch noch mal eine Woche Urlaub machen konnte. Der Headliner hier oben ist aus dem Salar de Uyuni. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von über 10.000 Quadratkilometern der grösste Salzsee der Welt. Er liegt in einer Höhe von 3.600 Metern und befindet sich im Südwesten von Bolivien. In der Nähe zu Chile.
Angefangen haben wir unsere Reise in Potosi und haben dort eine Führung durch den Cerro Rico gemacht. Der Cerro Rico ist ein Berg in dem früher im Grossen Still Silber und Zinn abgebaut wurde. Seitdem systematisch der Berg ausgebeutet wird schrumpft er. Ungefähr 100 Meter jedes Jahrhundert. Am nächsten Tag sind wir dann auch gleich schon weiter nach Uyuni gefahren. Das ist eine kleine, sehr touristisch geprägte Stadt. Trotz allem ziemlich hässlich. Die Leute haben einfach überall ihren Müll hingeschmissen und es gab kein Wasser. Dies ist allerdings nicht sehr verwunderlich, da Uyuni ja in der Nähe einer Wüste liegt.
So jetzt aber genügend gelabert. Jetzt gibt es erstmal ein paar Fotos.
Unser erster Halt war der Eisenbahnfriedhof. Dort liegen Eisenbahnen die mehr als 100 Jahre alt sind.
Das hier ist die Isla del Pescado. Eine Insel mitten im Salzsee. Auf dieser wachsen Kakteen die teilweise mehr als 1.000 Jahre alt sind.
Den Namen verdankt sie dadurch das sie so um die Mittagszeit ihre Farbe wechselt und dann grün wird.
Am letzten Tag konnten wir sogar in einer heissen Quelle baden. Morgens um 6 Uhr mit einer Aussentemperatur von gefühlten -10 Grad Celsius.
Mitten durch die Wüste verläuft eine der einzigstens Eisenbahnlinien von Bolivien. Sie startet in Uyuni und geht nach Chile.
| Es war wirklich so kalt wie es aussieht. ;-) |
| Von rechts nach links: Jonny, Benni, Julien, Carla und ich :-) |
Euer Bene
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