Montag, 31. Januar 2011

Buenas Noches,

diesmal verging ja echt ein erstaunlich kurzer Zeitraum bis zu meinem nächsten Blogeintrag. Dies rührt daher das diese Bilder auch von meinem Urlaub stammen und ich bisher noch keine Zeit hatte sie hochzuladen. ;-)
 Hier ein kleiner Ausblick von "La Paz". Nach der Salz und Silbertour war ich noch für ein Wochenende in La Paz. Diese Stadt hat schon was interessantes. Sie liegt in einem Kessel. Das heisst sie ist umgeben von Bergen. Obendrauf liegt "El Alto". "El Alto" ist eine eigene Stadt und wurde mehr oder weniger 1970 gegründet und hatt heute mehr als 900.000 Einwohner. Sie ist zu dem eine sehr arme Stadt. Mit La Paz zusammen bildet sie den bevölkerungsreichsten Ballungsraum von Bolivien.

In La Paz habe ich unter anderem eine Stadtrundfahrt gemacht. Diese war wirklich sehr abwechslungsreich. Unter anderen ging es zur "Zona Sur" das Reichenviertel in La Paz und dem "Vale de la Luna". Dies ist ein Gebiet mit ziemlich interessanten Steinformationen.
Generell gefällt mir La Paz sehr gut. Es gibt viel zu sehen und auch viel zu erleben. La Paz ist schon eine ganz andere Stadt als Sucre. Viel grösser aber auch viel lauter. Zudem auch teurer. Sie wirkt schon am europäischten, vor allem wegen den vielen Hochhäusern.
Dies war auch schon mein kurzer Eintrag und ich hoffe das er euch gefallen hat.
Sobald ich wieder was interessantes zu melden haben werde ich das hier kundtun. :-)
Noch eine gute Nacht. Bei mir ist es gerade 21.00 Uhr abends. ;-)

Viele liebe Grüsse,
Benedikt

Sonntag, 30. Januar 2011




Hallo ihr Lieben,

es ist schon viel passiert in der letzten Zeit und da habe ich doch einiges zu berichten. Seit dem 5.Januar mache ich nun mein Sprachdiplom für Spanisch und das ist echt so etwas wie ein 24-Stundenjob. Deswegen war ich sehr froh das ich doch noch mal eine Woche Urlaub machen konnte. Der Headliner hier oben ist aus dem Salar de Uyuni. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von über 10.000 Quadratkilometern der grösste Salzsee der Welt. Er liegt in einer Höhe von 3.600 Metern und befindet sich im Südwesten von Bolivien. In der Nähe zu Chile.
Angefangen haben wir unsere Reise in Potosi und haben dort eine Führung durch den Cerro Rico gemacht. Der Cerro Rico ist ein Berg in dem früher im Grossen Still Silber und Zinn abgebaut wurde. Seitdem systematisch der Berg ausgebeutet wird schrumpft er. Ungefähr 100 Meter jedes Jahrhundert. Am nächsten Tag sind wir dann auch gleich schon weiter nach Uyuni gefahren. Das ist eine kleine, sehr touristisch geprägte Stadt. Trotz allem ziemlich hässlich. Die Leute haben einfach überall ihren Müll hingeschmissen und es gab kein Wasser. Dies ist allerdings nicht sehr verwunderlich, da Uyuni ja in der Nähe einer Wüste liegt.
So jetzt aber genügend gelabert. Jetzt gibt es erstmal ein paar Fotos.
 Unser erster Halt war der Eisenbahnfriedhof. Dort liegen Eisenbahnen die mehr als 100 Jahre alt sind.
Das hier ist die Isla del Pescado. Eine Insel mitten im Salzsee. Auf dieser wachsen Kakteen die teilweise mehr als 1.000 Jahre alt sind.

Man sitzt während der Tour schon sehr lange im Jeep. Allerdings lohnt es sich. Am zweiten Tag im Salar besucht man mehrere Lagunen. Die liegen allerdings nicht mehr im Salzsee selber sondern in der angrenzende Wüste. An einigen leben auch Flamingos. Es gibt eine Lagune mit dem schönen Namen: "Laguna Verde".
Den Namen verdankt sie dadurch das sie so um die Mittagszeit ihre Farbe wechselt und dann grün wird.
Am letzten Tag konnten wir sogar in einer heissen Quelle baden. Morgens um 6 Uhr mit einer Aussentemperatur von gefühlten -10 Grad Celsius.
Mitten durch die Wüste verläuft eine der einzigstens Eisenbahnlinien von Bolivien. Sie startet in Uyuni und geht nach Chile.
Es war wirklich so kalt wie es aussieht. ;-)

Mitten in der Wüste lagen immer wieder riesige Steinformationen. Man konnte echt gut klettern und es hat wirklich viel Spass gemacht. Unsere Salar Tour hat insgesammt 3 Tage gedauert. Nach dem Salar waren wir noch für ein Wochenende in La Paz. Ich habe die ganze Zeit von "wir" gesprochen hier noch ein sehr schönes Gruppenfoto unserer Salar-Truppe.

Von rechts nach links: Jonny, Benni, Julien, Carla und ich :-)
Viele Grüsse aus dem sonnigen Bolivien,
Euer Bene

Dienstag, 4. Januar 2011

Buenas Noches und euch allen ein frohes neues Jahr,

jetzt bin ich wieder zurück in Sucre und morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens. Adios vacaciones. Ab morgen habe ich Spanischunterricht vom Feinsten. Da heißt auch so ubngefähr 4-5 Stunden Hausaufgaben machen täglich und Vokabeln lernen. Aber ich freue mich drauf mehr als nur das umgangssprachliche Spanisch zu lernen. Schließlich kann lernen auch Spass machen. Vor allem  wenn man es sich selbst ausgesucht hat. Monika ist eine sehr gute Lehrerin und ich freue mich auf den Unterricht.
So jetzt aber mal genug davon. Euch wird sicher eher interresieren was ich so im Urlaub getrieben habe.
Der Anfang unserer Reise also ich bin mit Benni und David gereist verlief leider nicht ganz so glatt. Unser Flug von La Paz nach Rurrenabaque wurde zwei Tage lang gestrichen. Zum einem wegen schlechtem Wetter und zum anderen deswegen weil Evo Morales über Nacht die Spritpreise verdoppelt hatte.
Letzendlich sind wir aber doch losgekommen und im nachhinein bin ich sehr froh das es so passiert ist aber dazu später mehr.


Hier ist Panorama-Bild aus Rurrenabaque. Man fliegt in El Alto los und ist auf ungefähr 3800 Meter wenn man dann in Rurren ankommt ist man auf ungefähr 250 Metern. Es ist echt verdammt warm aber das ist gar nicht mal so schlimm. Die Feuchtigkeit ist einfach umwerfend. In Rurrenabaque gibt es nur Motorradtaxis und es ist echt ein tolles Erlebnis mit so einem mal mitzufahren. Die Straßen scheinen oft endlos dort. Sobald es regnet verwandeln sich die meisten Straßen in Schlammpfützen da sie nicht asphaltiert sind.

Von Rurrenabaque sind wir dann nach Santa Rosa mit dem Jeep gefahren. Von dort aus sind wir dann mit dem Boot auf dem Rio Beni weiter. Unser Guide hieß Antionio und war sehr kompetent.
Während der Bootstour haben wir unter anderem Alligatoren gesehen. Diese werden bis zu 3 Meter groß. Weiter drinnen in den Pampas gibt es auch Kaimane. Diese werden bis zu 6 Metern groß undIm Fluß gibt es auch Piranhias. Stechmücken waren glücklicherweise sehr selten. Erst am letzten Tag unseres Aufenthalten hat es geregnet und nach dem Regen kommen die Viecher. Insgesammt waren wir 3 Tage dort. sind ziemlich aggressiv.

Diese schönen Tiere heißen Karpibaras und sind Lieblingsfutter der Kaimane, Alligatoren und Anakondas. Eine Anakonda haben wir sogar auch gesehen auf der Wanderung durch die Dschungel.







Ein Teil unsrers Camps im Dschungel und Benni


Wir haben mehrere Arten von  Affen gesehen. Diese hier war die häufigste und sie sind sehr nah an uns herangekommen. Füttern darf man sie allerdings nicht da sie sonst nicht mehr selbst ihr Fressen suchen sondern sich nur noch füttern lassen wollen. Intelligente Tiere. :-)

Am zweiten Tag haben wir wie gesagt eine Wanderung gemacht und sind an einen vielleicht auf den ersten Blick gewöhnlichen See gestoßen. Beim genaueren hinsehen hat man allerdings gesehen das dieser See nur so von Alligatoren wimmelt. Insgesammt waren in diesem See 60- 70 Alligatoren

Diesen Hübschen hier nennt man "Schwarzer Kaiman". Ein stattlicher Bursche.
Am letzten Tag waren wir Piranhias angeln. Als Köder hatten wir Rindfleisch. Die Tiere waren sehr gefräßig aber schwer zu fangen. Hier hat Antonio einen gefangen. Dieser hier ist schon ausgewachsen und hat finde ich stattliche Zähne.
Ich hatte anfangs erwähnt das wir Glüclk hatten unseren Flug verpasst zu haben. Die Pampastour haben wir aufgrund der Verspätung zusammen mit einer Familie aus La Paz gemacht. Eine wirklich sehr nette Familie. Ganz links steht Gualberto, der Vater der Familie. Neben im der Wirt aus der Bar. Ein wirklich lustiger Kerl. Ganz so wie man sich einen Dschungelwirt vorstellt. Daneben Roxanna die Mutter der Familie. Im Vordergrund stehen Ariana, Daniela und Claudia. Zwei Geschwister sind nicht dabei gewesen. Ganz rechts steht Benni. Sylvester haben wir dann auch bei ihnen gefeiert und es war wirklich sehr schön. Der eine Sohn von ihnen kann unglaublich gut Klavier spielen.

So ich glaube das wars schon wieder fürs Erste. Es war ein wirklich schöner Urlaub und es hat mir viel Freude bereitet diesen Blog-Eintrag zu schreiben.

Viele liebe Grüße aus Bolivien,
euer Bene