Samstag, 25. Dezember 2010

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Hier in Bolivien kommt zwar nicht ganz so die Weihnachtsstimmung auf wie in Deutschland aber nichtsdestotrotz ist es sehr schön.
Gestern abend gab es ein richtig schönes Weihnachtsessen und danach wurden Wichtelgeschenke ausgetauscht.
Es gab sogar einen Truthahn der sehr lecker war.
Heute abend geht es auch schon wieder weiter für mich. Erst einmal nach La Paz. Da habe ich erstmal eine 14 Stunden Reise per Bus vor mir.
Danach habe ich ein paar Stunden Aufenthalt in La Paz und dann geht es weiter nach Rurrenabaque auf die Pampastour. Ich freue mich schon darauf euch Fotos von der Tour zu zeigen.Jetzt fängt so langsam für alle die Reisezeit an und viele Reisen in Südamerika herum. Da ich Anfang Januar schon mein DELE mache habe ich solche Reisepläne ersteinmal nach hinten verschieben müssen.
Weihnachtsmesse in der Grossen Kirche in Sucre.
Die Bolivianer schmücken ihr Sucre sehr schön. Man sieht an vielen Strassen Lichterketten und und auf der Plaza steht ein schöner Weihnachtsbaum. So das war es ersteinmal wieder von mir. Ich werde mich vorraussichtlich nach Sylvester mit vielen neuen Fotos melden.

Euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
Euer Bene

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Hola Coca Cola,

Hier sind es aktuell 30 Grad Celsius im Schatten. Ich kann es auch einfach nicht glauben das morben abend schon Heiligabend ist.Ich habe jetzt meine Arbeit in Cajamarca beendet aber vorher zeige ich euch noch ein paar schöne Bilder.
Dieses schöne Foto hier ist in Der Unidad Educativa in Punilla entstanden, am letzten Schultag. Rechts neben mir steht Maria-Elena. Dahinter Sophia, links daneben Diego und ganz hinten Elias. Sehr liebe aber manchmal auch verdammt nervige laufende Meter. Die Menschen im Hochland sind sehr konservativ und viele wollten sich nicht fotografieren lassen. Die Kinder sind dann oft schon anders.
Nach Punilla sind wir immer mit dem Camion gefahren. Hier hatten wir einmal Holzstämme verladen um diese dann nach Sucre zu transportieren.
Es ist eine sehr schöne Fahrt mit dem Camion . Man steht dann hinten auf der Ladefläche und kann die Aussicht geniessen. Diese ist einfach grandios. Der Hund heisst ausserdem "Chäggy" und war sehr , sehr hyperaktiv. Während wir gewartet haben bis die Strasse wieder freibegeben wurde. (Wegen den Bauarbeiten)
Hier bekommt man einen guten Eindruck was ich mit "grandioser Aussicht" meinte. Diese Foto habe ich auf der Fahrt mit dem Camion gemacht. Im Hintergrund kann man Sucre erkennen.
An Allerheiligen haben wir den Cementerio besucht. Der Friedhof hier in Sucre ist sehr sehr schön.
An diesen Tagen war halb Sucre auf dem Friedhof um den Toten zu Gedenken und ihnen einige Opfergaben darzureichen. Vorzugsweise Sachen die der Verstorbene zu Lebzeit gerne hatte, gerne gegessen hatte oder was er gerne trank.
Trank jemand zu Lebzeiten gerne Bier so wurden im ein paar Flaschen Bier ans Grab gestellt.Natürlich nicht so lieblos wie ich das jetzt vielleicht erzählt habe aber so ähnlich.Für die Reicheren Leute gibt es natürlich auch grosse Gräber. Wie hier zum Beispiel. Es gab auch einen jüdischen Friedhof, der abgegrenzt von den anderen war. Darunter fand man auch deutsche Namen.
Auch für die Polizei gab es einen extra Friedhof, genauso wie für die Mineure.(also die Leute die Silber zum Beispiel schürfen.
Im Grossen und Ganzen ist dieser Friedhof gepflegter als viele Deutsche Friedhöfe.




Das ist eine unserer Arbeiten aus Cajamarca. Die Baumstämme haben Lukas und Ich aus dem Wald geschleppt und auf die Anhöhe. Genauso wie die Bretter für das Dach. Die Baumstämme haben wir auch geschält. Mit einer kleinen Handaxt. Eine sehr zeitintesive Arbeit.Wir sind ausserdem auf das Dach geklettert haben dort oben die Bretter mit Nägeln fixiert. Danach haben wir so eine Art Reisig gesammelt. Als Abdeckung für das Dach gegen Regen.
 Hier im Hintergrund sieht man auch Manuel. Mit ihm haben wir regelmässig gearbeitet. Allerdings wollte er nie ein Foto von sich machen lassen, was sehr schade war.
Er tunkt gerade Reisigbündel in Schlamm damit sie auf dem Dach auch halten. Lukas und ich haben dann das Dach damit abgedeckt. Das war eine verdammt dreckige Angelegenheit. Welche aber auch viel Spass gemacht hat. Das alles gab ne Menge Abfall den wir dann aufräumen mussten. Den Pool durften wir leider nie benutzen da es einfach nicht genügend Wasser. Ausserdem war es auch oft sehr kalt. Sobald die Sonne weg war. Manchmal hatten wir auch richtige Unwetter.

Hier kriegt ihr einen guten Eindruck davon was es heisst mit einem Camio zu fahren. Wie viele Schweine gibt es auf diesem Foto zu sehen?
Ausserdem werden auch Kartoffelsäcke und eigentlich alles mögliche mitgenommen und natürlich so viele Menschen wie mitwollen.
Das kann dann manchmal verdammt voll werden. 
So ihr Lieben das war es auch schon fürs erste. Ich hoffe euch gefällt mein bescheidener Beitrag. Jetzt bin ich in Sucre. Am Abend des 25.ten geht es auf in den Dschungel für 5 Tage. Auf die Pampas-Tour. Am 5.ten Januar fängt mein DELE an. Am 17.Januar mache ich dann aber nochmal eine Woche Urlaub. Dann geht es auf die Salz und Silber Tour. 
Ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. :-)
Euer Bene.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Buenas Noches ihr Lieben,
ich habe gleich zu Anfang mal ein Panoramabild hochgeladen das die Landschaft in Cajamarca recht eindrucksvoll in Szene setzt. Cajamarca selbst liegt 3200 Meter hoch also noch mal ne Ecke höher als Sucre. Es gibt ganz in der Nähe von Cajamarca einen Mirador. Ein Mirador ist ein Aussichtspunkt von dem man sehr weit gucken kann.
Es ist sehr schön dort aber auch sehr ruhig. Es gibt keinen Strom außer von einer Solaranlage. Die langt allerdings "nur" für Licht. Das ist aber sehr praktisch. Trotzdem ist meistens um 9 Uhr abends Ende Gelände und wir gehen schlafen. Cajamarca selbst ist ein Aufforstungsprojekt, somit kommen auch immer mal wieder Studenten nach Cajamarca. Senora Arlecha ist eine sehr liebenswerte Frau. Sie kann außerdem auch Quetchua. Ich bin mir grad nicht ganz sicher ob das richtig geschrieben ist.
Im Hintergrund ist das "La casa de los Volutarios" also unsere Heimat. Es ist komplett aus Holz gebaubt und sehr schön. Aber leider nicht wirklich isoliert, sodass es sehr kalt in der Nacht werden kann. Einmal hat es nachts so heftig geregnet das das Wasser in der Küche stand. Am nächsten Morgen haben wir dann erstmal einen Entwässerungsgraben ausgehoben. War aber nicht so schlimm wie es sich angehört. Es gibt viele Esel in Cajamarca und auch zwei Pferde. Ungefähr 10 Hühner und auch Enten. Drei hochaggressive Gänse und zwei Hunde. Dies ist Chuto.
Er folgt uns überall hin und ist ziemlich anhänglich. Seine Leibspeise sind Plastiktüten. Nachts ist hier aber sehr laut, da Chuto sich immer mit Hunden aus benachbarten Höfen bekriegt. Er läuft uns auch immer nach Punilla hinterher.
Wir arbeiten hauptsächlich in der Schule und der Schulweg ist sehr schön. Zwar ist er auch beschwerlich aber die Aussicht lohnt.
Hier gehen wir normalerweise immer querfeldein den Berg herunter und folgen der Straße.
Für den Hinweg brauchen wir "nur" noch eine halbe stunde. Am Anfang haben wir noch ne knappe Stunde gebraucht.
Der Rückweg ist dann noch ein wenig länger. Unser Rekord liegt so bei 45 Minuten. Danach sind wir auch erstmal platt.



 Das ist der Innenhof der "Unidad Educativa Punilla" Der Schule ins Punilla. Im Hintergrund ist die Sporthalle wo wir oft mit den Kindern Fußball spielen. Die können schon richtig gut spielen, aber ich bin was Fußball angeht auch kein Maßstab.
Die Kinder sind so zwischen 6 und 14 jahren alt Es gibt insgesamt 50 Schüler und 6 Lehrer. Punilla hat insgesamt auch nur 250 Einwohner. Ab und zu helfen wir auch Pedro. Er ist der Hausmeister und so ein bisschen Mädchen für alles. Der Garten vor der Schule zum Beispiel musste umgebraben werden. Das war schon eine ziemlich harte körperliche Arbeit. Ab und zu helfen wir auch Manuel in Cajamarca. Zum Beispiel im Wald. Das läuft dann darauf hinaus das er Bäume fällt und wir diese dann schälen. Manchmal arbeiten wir auch in der Schreinerei. Das "Selberkochen" klappt auch sehr gut.


Das wars erstmal so von mir. Morgen ist "Todos Santos" und ich bin mal sehr gespannt darauf. Es wird hier viel größer gefeiert als in Deutschland. Ab Mittwoch bin ich dann wieder in Cajamarca.
Ich werde mich dementsprechend in ein paar Wochen wieder melden.
Viele Liebe Grüße
Bene

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Buenas Noches
jetzt beginnt bald der ernst des Lebens. Unser Spanischkurs ist nun fast vorüber und am Freitag haben wir einen abschließenden Test.
Hier ein Bild von der ganzen Truppe die sich in Bolivien aufhält.
Ihr seht hier den Innenhof des Hostels in Sucre. Hinten rechts geht eine Treppe runter zu den Wohnungen der Zivis.
In dem Haus hinter uns wohnt die Senora Nelly eine sehr nette und liebenswüdrdige alte Dame. Sie ist die Mutter von Don Arturo. Dem Chef von dem Hostel in Sucre. Sie begrüßt uns immer mit "Chicos grande". Das heißt so viel wie die großen Jungs. Hier in Bolivien bin ich echt gegenüber den Bolivianern der groß.
Ab Montag werde ich nach Cajamarca gehen um dort zu arbeiten. Ich gehe dort mit einem anderen Zivi hin. Er heißt Lukas Bambach. Cajamarca selbst hat nur 2 Einwohner und einige wenige Häuser. Es ist sehr abgeschieden und es gibt keinen Strom. Alles in allem ist es ungefähr eine bis zwei Stunden von Sucre enfernt. Allerdings muss man per Anhalter mitfahren. Auf dieser Route fahren viele LKWs die Leute mitnehmen. Das ist dort etwas ganz normales. Morgens werde ich eine Stunde zur Arbeit laufen, da die Schule in der ich unterrichten werde im Nachbardorf liegt. Generell muss man immer ins Nachbardorf laufen um zur Arbeit zu kommen, da Cajamarca wie schon gesagt nicht so "lebendig" ist. Außerdem gibt es dort ein Aufforstungsprojekt und generell viele handwerkliche Arbeiten bei denen ich mitarbeiten werde.
Dies ist die Plaza von Sucre
Das wird schon eine ziemlich große Umstellung zu Sucre. Am Wochenende werden wir Lebensmittel einkaufen da wir in Cajamarca selbst kochen müssen. Generell sind wir dort sehr auf uns allein gestellt. Ich freue mich darauf aber sehr. Ende Dezember kommen wir ja auch schon wieder zurück nach Sucre.
Sucre wird die "Ciudad blanca" genannt aufgrund dieser Häuser.Die gibt es in der Altstadt von Sucre dort ist es wirklich sehr schön.
Man beachte aber auch den Strommast im Vordergrund. Die sehen teilweise sehr abenteuerlich hier aus.
Ich freue mich schon darauf mal La Paz zu sehen.Santa Cruz war schon schön aber Sucre ist noch schöner finde ich. Letztens gab es zwei Tage schlechtes Wetter. Sobald wir die Sonne weg ist wird es richtig kalt.
Wenn es mal regnet das ist das auch sehr heftig.
Heute hatten wir noch einmal Musikunterricht bei Canto Sur.
Ich versuche im Moment Charango zu spielen dies ist eine kleine Gitarre mit 10 Seiten. Wobei immer 2 zusammgengehören.
Es ist schon ziemlich schwer zu spielen. Vor allem wenn man dazu singen soll. Ich würde mich manchmal gerne selbst dabei hören wie ich singe. Apropos Singen. Heute mussten wir im Unterricht ein Bolivianisches Lied vorsingen. Jeweils zu zweit. Das war ein Spass. Es ist ein wirklich schönes Lied gewesen. "Fria" von "Los Kjarkas". Kann ich nur empfehlen.
In den letzten Tagen haben wir abends Herr der Ringe geguckt. Auf Spanisch "El Senor de anillo". Hört sich ziemlich lustig an. :-)
Dieses Foto ist schon etwas älter und zwar habe ich  das auf dem Weg von Santa Cruz nach Sucre gemacht. Es war einfach eine atemberaumbende Landschaft.

Ab Montag werde ich mich höchstwahrscheinlich nicht mehr oft melden können, da ich wie gesagt kein Internet in Cajamarca haben werde. Wahrscheinlich werde ich aber zweimal im Monat nach Sucre kommen. Vor allem um Lebensmittel zu kaufen. Ich freue mich schon sehr darauf selbst zu kochen. Lukas und ich können das zwar nicht besonders gut aber das wird schon igendwie hinhauen. Ich glaube wenn ich aus Cajamarca zurückkomme werde ich sehr fit sein. Jeden Tag 2-3 Stunden Fußmarsch und anstrengende körperliche Arbeiten. Aber das ist ja auch nicht verkehrt. :-D

So das war es erstmal von meiner Seite. Eventuell melde ich mich nochmal bevor ich nach Cajamarca gehe. Morgen treffen Lukas und ich uns mit Don Gaston. Er ist für Cajamarca mitverantwortlich glaube ich. Auf jeden Fall besprechen wir mit ihm was wir genau dort machen werden.

Ganz liebe Grüße
Bene

Freitag, 24. September 2010

Hallo ihr lieben Buenas noches,

hier ist kehrt so langsam wieder der Alltag ein. Heute sind so ziemlich alle 8 Leute in die Einsatzorte gefahren. Einer nach Alcala, zwei auf die Isla del Sol, zwei nach Camiri, einer nach El Villar und zwei nach Tarabuco. Man muss allerdings dazu sagen das die beiden aus Tarabuco schon nach 4 stunden zurückkamen, da es seit 2 Wochen dort kein Wasser mehr gibt und sie deswegen zurück geschickt wurden.
Da ist anscheinend gerade eine mittlere Krise. Ich hoffe das legt sich schnell wieder.
Ich bin echt mal gespannt wo ich hinkomme. Eigentlich ist es mir egal, alle Einsatzstellen haben was für sich. Selbst Puerto Quijarro. Dies liegt an der Grenze zu Brasilien.
Hier in der Nähe gibt es eine Art Fussball Platz. Es gibt hier eine abgewandelte Art von Fussball, nämlich Futsal. Der Ball ist ein wenig kleiner und so auch das Feld.
Gestern abend haben wir gegen die Bolivianer gewonnen.
Am Dienstag nächste Woche ist wieder ein Fussball-Spiel Universitario Sucre gegen einen Brasilianischen Verein. (Copa-America) Da hier sehr viele Fussballfans sind wird das sicher sehr lustig.
Das war es erstmal so von mir.

Lg Bene
Buenas Noches

Montag, 20. September 2010

Endlich Spanisch :-)

Buenas tardes

hier ist es gerade 14 Uhr und somit grüsst man die Leute hier mit "Buenas tardes". Morgens bis zum Mittagessen sagt man "Buenos dias" und ab 18Uhr sagt man "Buenas Noches".
Ich habe einiges nachzuholen was hier alles so passiert ist.
Hier ist ein Bild aus dem Fussball-Stadion. Ich finde den Hintergrund mit den Lichtern so schön deswegen ist nur das halbe Stadion drauf.
Am Sonntag morgen hat uns Max durch Sucre geführt und uns einige Sehenswürdigkeiten  gezeigt. Wir kommen  noch oft nach Sucre und haben dann auch mal Zeit uns die Stadt anzugucken.
Normalerweise ist der Himmel wolkenlos nur selten sieht man mal Wolken.
Am Abend haben wir dann gegrillt. Dazu wurde 28 Kilo Fleisch eingekauft, für 30 Personen.
Dazu gab es reichlich Salate und ein Nachtisch gegrillte Banane.
Ab heute wird es wieder ernster in 2 Stunden müssen die die hier bleiben einen kleinen Spanischtest machen.
Ab morgen geht dann der Unterricht los. Ich freue mich darauf schon sehr da erhlich gesagt etwas frustiert darüber bin das ich die Leute hier so schlecht  verstehe.
Aber ich bin zuversichtlich das ich in 3 Wochen gerüstet bin für das Dorf. Ich weiss noch nicht wohin ich kommen werde. Das wird sich erst in 2 Wochen klären. Für die anderen geht es morgen schon los.
Morgen früh müssen wir alle noch zur Migrationsbehörde und dann ist der bürokratische Marathon endlich erledigt. Teilweise ist das hier schlimmer als in Deutschland. :-D
Mir geht es hier soweit gut und ich freue mich auf die bevorstehende Zeit.

Liebe Grüsse
Bene

Freitag, 17. September 2010

Sucre -- la cuidad blanco

So jetzt bin ich schon seit einigen Tagen hier und es gefällt mir schon richtig gut. Gestern sind wir um die Mittagszeit nach einer Busfahrt von circa 16 Stunden in Sucre angekommen.
Es war zwar sehr anstrengend aber die Fahrt war auch echt interessant. Die Landschaft ist einfach überwältigend. Auch Sucre ist  eine schöne Stadt.
Wir haben schon ein wenig die Stadt erkundet. Sucre ist mit 250.000 Einwohnern in der Relation klein.  Heute waren wir alle 17 Mann beim HIV-Test.
Durch den Höhenunterschied (Sucre liegt auf 2850 Metern) sind wir alle ein wenig erledigt. Das Essen war bisher sehr gut. Apropos Essen, wir waren nach dem HIV-Test auf einem bolivianischen Markt mit Arturo. Arturo ist der Vize-Chef von Hostelling Bolivia. Er hat uns dort auf einen Fruchtshake eingeladen und die haben einfach unglaublich gut geschmeckt. Ein Getränk hat 3 Bolivianos gekostet. Der aktuelle Umrechnungskurs beträgt 9:1. Also 9 Bolivianos sind ein Euro.
Generell sind die Märkte hier richtig cool und man kann dort so ziemlich alles kaufen.
Ab Montag geht es los mit dem Sprachkurs. 9 Leute bleiben hier und die anderen die schon besser Spanisch können gehen gleich in die Dörfer.
Hier nochmal wie versprochen ein Bild vom Quad Fahren :-)
So das wars auch mal wieder fürs erste. Nachher gehen wir noch auf den Mercado Negro und laufen noch ein wenig durch Sucre.
Ich werde mich bald wieder melden. Da die Internetverbindung hier nicht so der hammer ist weiss ich noch nicht wann ich die nächsten Bilder hochladen werde. :-)

Liebe Grüsse
Bene

Mittwoch, 15. September 2010

Bienvenidos a Bolivia

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich endlich in Santa Cruz angekommen. Langewird der Aufenthalt allerdings nicht. Heute nachmittag geht es schon weiter nach Sucre. Der Transfer wird 14 Stunden dauern. Gestern abend waren wir alle gemeinsam Essen und danach konnten wir noch ein wenig im Hostel ausruhen.
Heute machen wir eine Stadtrundfahrt und danach fahren wir eine Runde Quad. Das hoert sich alles so an wie ein Urlaub allerdings geht es ab morgen wenn wir angekommen sind auch gleich mit den seminaren los.
Ich fleissig am Bilder machen und werde sie bald nachreichen. :-)
Ich bin echt auf santa cruz gespannt. Vor allem ob der Verkehr auf den Strassen am tag genauso chaotisch ist als abends. :-D
Viva Bolivia
Liebe Gruesse
Bene

Samstag, 4. September 2010

Der 4.Tag in Frankfurt

Hallo ihr Lieben,
das FSJ hat angefangen und ich freu mich schon riesig auf Bolivien. Wir sind ganze 23 junge Männer die ziemlich bald auf eine fremde Kultur losgelassen werden. Ganze 20 gehen nach Bolivien, 2 nach Nicaragua und einer nach Rumänien.
Das Seminar ist eigentlich relativ entspannt. Wir haben täglich 6 Stunden "Unterricht" und der Rest ist Freizeit.
Apropos "Unterricht" wenn man ihn überhaupt so nennen kann.^^
Unsrer erstes Spielt was wir am Donnerstag morgen gemacht haben hieß--->WürstchenJagd"
Das Prinzip war simpel. Wir waren zu dritt in einer Gruppe und haben ein Glas Würstchen in die Hand gedrückt bekommen.
Damit sind wir dann in die Innenstadt gegangen und mussten es dort gegen andere Gegenstände eintauschen.
Hier ein Foto meiner beiden Mitstreiter


Insgesammt haben wir es auf 13 Tauschgeschäfte gebracht. Wir fühlten uns eigentlich damit ganz sicher bis wir feststellten das andere Gruppen es auf bis zu 23 Tauschgeschäfte schafften.
Trotzdem war es ein sehr lustiger Morgen.

Die Jugendherberge liegt direkt am Main. Es ist eine sehr schöne Jugendherberge.
Ihr könnt hier sehen das eine große Straße direkt vor der Jugendherberge verläuft. Dementsprechend ist es nachts sehr laut.
Gestern haben wir auch noch ein sehr lustiges Spiel gespielt. Es hieß Lama-Metzger. Diese tollen Spiele kommen immer von Martin, einem unserer Referenten.
Dazu später aber mehr.^^
Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und hoffe das euch mein Beitrag gefallen hat. :-)
Ganz liebe Grüße
Bene

Dienstag, 17. August 2010

Der Countdown läuft. :)

Nun sind es nur noch  wenige Tage bis mein FSJ anfängt. Ich bin noch eifrig dabei Vorbereitungen zu treffen  und meine Spanischkenntnisse zu verbessern. (Falls überhaupt vorhanden ;-)
Ne Quatsch das passt, ich freue mich schon richtig darauf Spanisch sprechen zu können.
So nun noch mal für alle die in Erdkunde nicht aufgepasst haben. :-)

In Bolivien werde ich ab dem 13.9 2010 bis zum 30.8 2011 leben.
Bolivien ist das "Armenhaus" Südamerikas. Da es unter anderem keinen Zugang zum Meer hat. ( Den hat es im Krieg gegen Chile verloren gegen Ende des 19.Jhd. verloren)
ps: ich  mag Geschichte :-P Ein Hoch auf den Geschichtsunterricht in der Schule.^^

So das war es für das erste mal weitere Einträge werden schon bald folgen denke ich.
Das ist außerdem mein erster Blog-Eintrag, also falls irgendjemand konstruktive Kritik darf er sie gerne äußern.
Alle Klarheiten beseitigt?^^
Nur noch 27 Tage!
Ich wünsche euch eine Gute Nacht.
Gruß Bene