jetzt bin ich wieder zurück in Sucre und morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens. Adios vacaciones. Ab morgen habe ich Spanischunterricht vom Feinsten. Da heißt auch so ubngefähr 4-5 Stunden Hausaufgaben machen täglich und Vokabeln lernen. Aber ich freue mich drauf mehr als nur das umgangssprachliche Spanisch zu lernen. Schließlich kann lernen auch Spass machen. Vor allem wenn man es sich selbst ausgesucht hat. Monika ist eine sehr gute Lehrerin und ich freue mich auf den Unterricht.
So jetzt aber mal genug davon. Euch wird sicher eher interresieren was ich so im Urlaub getrieben habe.
Der Anfang unserer Reise also ich bin mit Benni und David gereist verlief leider nicht ganz so glatt. Unser Flug von La Paz nach Rurrenabaque wurde zwei Tage lang gestrichen. Zum einem wegen schlechtem Wetter und zum anderen deswegen weil Evo Morales über Nacht die Spritpreise verdoppelt hatte.
Letzendlich sind wir aber doch losgekommen und im nachhinein bin ich sehr froh das es so passiert ist aber dazu später mehr.
Hier ist Panorama-Bild aus Rurrenabaque. Man fliegt in El Alto los und ist auf ungefähr 3800 Meter wenn man dann in Rurren ankommt ist man auf ungefähr 250 Metern. Es ist echt verdammt warm aber das ist gar nicht mal so schlimm. Die Feuchtigkeit ist einfach umwerfend. In Rurrenabaque gibt es nur Motorradtaxis und es ist echt ein tolles Erlebnis mit so einem mal mitzufahren. Die Straßen scheinen oft endlos dort. Sobald es regnet verwandeln sich die meisten Straßen in Schlammpfützen da sie nicht asphaltiert sind.
Von Rurrenabaque sind wir dann nach Santa Rosa mit dem Jeep gefahren. Von dort aus sind wir dann mit dem Boot auf dem Rio Beni weiter. Unser Guide hieß Antionio und war sehr kompetent.
Während der Bootstour haben wir unter anderem Alligatoren gesehen. Diese werden bis zu 3 Meter groß. Weiter drinnen in den Pampas gibt es auch Kaimane. Diese werden bis zu 6 Metern groß undIm Fluß gibt es auch Piranhias. Stechmücken waren glücklicherweise sehr selten. Erst am letzten Tag unseres Aufenthalten hat es geregnet und nach dem Regen kommen die Viecher. Insgesammt waren wir 3 Tage dort. sind ziemlich aggressiv.
Diese schönen Tiere heißen Karpibaras und sind Lieblingsfutter der Kaimane, Alligatoren und Anakondas. Eine Anakonda haben wir sogar auch gesehen auf der Wanderung durch die Dschungel.
| Ein Teil unsrers Camps im Dschungel und Benni |
Wir haben mehrere Arten von Affen gesehen. Diese hier war die häufigste und sie sind sehr nah an uns herangekommen. Füttern darf man sie allerdings nicht da sie sonst nicht mehr selbst ihr Fressen suchen sondern sich nur noch füttern lassen wollen. Intelligente Tiere. :-)
Am zweiten Tag haben wir wie gesagt eine Wanderung gemacht und sind an einen vielleicht auf den ersten Blick gewöhnlichen See gestoßen. Beim genaueren hinsehen hat man allerdings gesehen das dieser See nur so von Alligatoren wimmelt. Insgesammt waren in diesem See 60- 70 Alligatoren
| Diesen Hübschen hier nennt man "Schwarzer Kaiman". Ein stattlicher Bursche. |
Am letzten Tag waren wir Piranhias angeln. Als Köder hatten wir Rindfleisch. Die Tiere waren sehr gefräßig aber schwer zu fangen. Hier hat Antonio einen gefangen. Dieser hier ist schon ausgewachsen und hat finde ich stattliche Zähne.
Ich hatte anfangs erwähnt das wir Glüclk hatten unseren Flug verpasst zu haben. Die Pampastour haben wir aufgrund der Verspätung zusammen mit einer Familie aus La Paz gemacht. Eine wirklich sehr nette Familie. Ganz links steht Gualberto, der Vater der Familie. Neben im der Wirt aus der Bar. Ein wirklich lustiger Kerl. Ganz so wie man sich einen Dschungelwirt vorstellt. Daneben Roxanna die Mutter der Familie. Im Vordergrund stehen Ariana, Daniela und Claudia. Zwei Geschwister sind nicht dabei gewesen. Ganz rechts steht Benni. Sylvester haben wir dann auch bei ihnen gefeiert und es war wirklich sehr schön. Der eine Sohn von ihnen kann unglaublich gut Klavier spielen.
So ich glaube das wars schon wieder fürs Erste. Es war ein wirklich schöner Urlaub und es hat mir viel Freude bereitet diesen Blog-Eintrag zu schreiben.
Viele liebe Grüße aus Bolivien,
euer Bene
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