Guten Morgen, ;-)
so das wird auch schon mein vorletzter Blogeintrag, höchstwahrscheinlich denn lange ist es ja nicht mehr. Ich hatte am 21. Mai meine DELE-Prüfung und danach habe ich erstmal meinen Urlaub drangehängt. Ich habe die Isla del Sol besucht, mir Cholita-Wrestling angeguckt und bin die Deathroad runtergefahren. Die Bilder stehen mir gerade leider nicht zur Verfügung deswegen kommen die später noch nach. Danach bin ich nach Santa Cruz um den Herrn Schwender zu treffen. Er war mein Tutor in der 5.ten und 6.ten Klasse. Es hat mich sehr gefreut ihn wiederzutreffen und zu hören was er alles so in Bolivien erlebt hat. Er ist ja schon 8 Jahre hier und Bolivien ist ein schönes Land. Mir persönlich wäre Santa Cruz zu regnerisch und feucht aber es ist fast immer richtig warm dort. Hier in Camiri ist im Moment eine Schlechtwetterphase und seit bald einer Woche ist es kalt, bewölkt und regnerisch. Nun denn nach Santa Cruz bin ich nach Yacuiba gefahren. Das ist eine Grenzstadt zu Argentinien. Dort bin ich morgens um halb 6 angekommen und musste mir erstmal die Weiterfahrt organisieren. Das war alles andere als lustig aber es hat glücklichweise ohne Verluste geklappt. Die Fahrt nach Buenos Aires war schön entspannt. Insgesammt habe ich en 2 Tagen 38 Stunden im Reisebus gesessen.
Buenos Aires ist so die europäischte Stadt die ich bisher gesehen hatte in meiner ganzen Zeit in Südamerika. Trotzdem gab es sehr viele Bauten aus der Zeit der Spanier, welche sehr schön anzusehen sind.
Buenos Aires an sich ist auch sicher. Man sollte sich nur in San Telmo nicht nachts aufhalten und in La Boca muss man sowieso aufpassen, auch am Tage. Mir wurde nichts gestohlen und ich wurde auch nicht überfallen aber anderen ist dies passiert.
Ich bin mir leider nicht mehr ganz sicher welche Institution dieses Gebäude beherrbergt aber so ziemlich alle politischen Abteilungen sind in solchen Gebäuden untergebracht. Trotzdem sieht man auch sehr viele Bausünden aus der neueren Zeit. So reicht Buenos Aires auch ist man hat immer wieder, vor allem in Parks, die Armut der Leute gesehen. Vor allem waren das ganze Penner-Siedlungen in Parks, die dann auch regelmässig von der Polizei aufgelöst werden.
Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten die B.A. zu bieten hat ist ihr Friedhof. Anders als in Deutschland werden viele Friedöfe in Südamerika gut gepflegt. Hier kann man zum Beispiel das Grab eines Ofiziers sehen.
Ich bin insgesammt 3 Tage in Buenos Aires geblieben. Am dritten bin ich morgens mit der Fähre über das "Mar de la Plata" nach Uruguay gefahren.
Zu der Zeit als ich in Buenos Aires war, fand das Halbfinale des "Copa de los Libertadores" statt. --->Peñarol Montevideo vs. Velez Sarsfield<--- gewonnen hatte Peñarol und dementsprechend viele Fans zogen grölend durch die Strassen und ausserdem schmückten sie die Fähre mit ihren Bannern. Der Fussball hier ist emotionsgeladener als in Deutschland kommt es mir so vor. In Argentinien gibt es immer wieder Tote durch Krawalle nach Spielen.
Nach drei Stunden Fahrt kam ich dann endlich in Colonia an, von da auch ging es dann mit dem Bus über die Autobahn nach Montevideo. Montevideo ist an sich eine schöne Stadt da sie so nahe am Wasser liegt. Ich war in der Nebensaison da, ausser war es ziemlich kalt da dort im Moment Winter ist. Trotzdem hat mir diese Stadt sehr gut gefallen. Auf dem Bild stand ich gerade auf der Haupt-Plaza. Jeden Abend um 6 Uhr kommen eine paar Soladten in Uniformen des 18.ten Jahrhunderts und holen die Flagge ein. Das ist ein sehenswertes Schauspiel. Vor allem auch das Hafenviertel von Montevideo ist sehr sehenswert.
Die Leute sind auch sehr stolz auf ihren Fussball. Da Uruguay nur 3,5 Millionen Einwohner hat, sind sie sehr davon überzeugt das ihnen Fussballspielen im Blut liegt. Da andere Länder mit mehr Einwohnern schlechter abschneiden als sie in den grossen Turnieren.
Ich habe mir allerdings nicht nur die Städte angeguckt sonder auch ein wenig Natur. Dazu gehört zum Beispiel auch die "Punta del Diablo". Anders als "Punta del Este" ist es schöner und ruhiger und hat auch einen sehr schönen Strand zu bieten. Uruguay an sich ist nunmal ein sehr flaches Land und deswegen gibt es landschaftlich nicht so viel zu gucken. Einmal im Jahr gibt es in Tacuarembo ein grosses Gaucho-Festival aber das war leider schon im März.
Nach einigen Tagen in Uruguy bin ich dann nach Paraguay weitergezogen. Dort wurde dieses Jahr das "Bicentenario"gefeiert. Die 200-Jahrfeier. Deswegen waren die Strassen auch mit Flaggen geschmückt. Das war alles schön mit anzugucken.
Argentinien und Uruguay waren ziemlich kalt, Paraguay hingegen sehr warm. Asuncíon hat mich sehr an Santa Cruz erinnert. Es gab tourischtisch dort, wie in Santa Cruz wenig zu sehen.
Nach einem Tag war ich in Asuncíon fertig und bin zurück nach Camiri gefahren. Nach der langen Zeit auf Reisen war ich müde.
In Camiri ging es dann auch schon bald hoch her. Auf der Farm wurde eine Kuh geschlachtet und wir durften alle kräftig mit anpacken.
Dazu wurde, wie ihr hier sehen könnt die Kehle der Kuh durgeschnitten. Anders als beim Schwein öffnet man nicht die Bauchdecke sondern muss nach einer anderen Methode vorgehen.
Die Kuh war ziemlich dürr und klein. Trotzdem hatten wir am Ende ordentliche Batzen Fleisch die dann alle zur Chefin der Farm gefahren wurde. Das unapetitlichste war die Entfernung des Magens und das Auswaschen einiger Innereien. Das Foto folgt.***
Ausserdem wurde auch die Tochter von Miguel, dem Farmchef, getauft.
Sie ist ein sehr lebhaftes und lautes Kind. Jedes morgen wenn wir kommen hüpft sie im Dreieck und freut sich immer wieder uns zu sehen. Deswegen war dieser Tag auch ein bedeutender Tag für uns,da wir alle sie in Herz geschlossen haben.
So das war es auch schon wieder von mir. Es ist schon länger her das ich mich gemeldet habe deswegen ist dieser Eintrag auch etwas länger ausgefallen. :)
Heute in einem Monat werde ich auch schon in meinem Flieger sitzen, Richtung Heimat.
Liebe Grüsse,
Bene
*** --->
Also ab dem 1.September werde ich in Frankfurt ein 10 tägiges Seminar absolvieren. Am 13.9 werde ich dann durch den großen Teich nach Südamerika schwimmen. :-) Bis Sao Paulo danach gehts weiter nach Santa Cruz. Glücklicherweise muss ich nicht alleine schwimmen. Einige andere FSJler sind auch schon dabei.
Samstag, 25. Juni 2011
Sonntag, 15. Mai 2011
Hallo ihr Lieben,
nach einer längeren Pause gibt es nun mal einen neuen Blogeintrag. Hier oben könnt ihr Camiri sehen. Hier arbeite ich seit ungefähr einem Monat. Die Stadt hat ungefähr 30.000 Einwohner und zählt somit zu den grössten Einsatzstellen. Im Sommer hat man hier so jeden Tag 30-35 Grad Celsius. Im moment da wir hier Herbst haben hält es sich eher in Grenzen. Glücklicherweise gibt es aber dann auch keine Moskitos.
Vormittags arbeite ich normalerweise auf einer Farm. Montags, Mittags und Freitags holt Miguel (So heisst unser Chef) mit seinem kleinen Pick-up ab und dann machen wir erstmal Erledigungen in der Stadt. Wir holen Kartoffelschalen in Säcken ab für die Schweine und gucken bei der Madre vorbei. Die Madre ist eine alte Nonne die das Kinderheim leitet. Die Farm gehört zum Kinderheim.
Auf der Farm haben wir echt unterschiedliche Aufgaben.
Zu den Highligths hatte zum Beispiel gezählt das wir Schweine kastriert haben. Dieses Exemplar hier war ungefähr 12 Jahre alt und wog 400 Kilogramm.
Letzte Woche haben wir es dann geschlachtet. Das war eine ziemlich anstrengende Arbeit. Da wir alle Innereien herausnehmen mussten und ihn für die Madre des Kinderheims zurechtschnitten. Ich durfte dabei auch helfen. Natürlich habe ich keine allzuverantwortungsreichen Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel ihn zu betäuben ( was Alex gemacht hat den man hier auf dem Bild sieht, er hat mit der stumpfen Seite einer Axt dem Schwein auf den Kopf gehauen)
Das alles war schon eine Erfahrung. Vor allem wie viel Arbeit dahinter steckt ein Schwein zu schlachten und wie wenig Fleisch doch eigentlich daran ist hat mich überrascht. Gemessen an dem Konsum von Schweinefleich.
Die Farm besitz ein wenig ausserhalb eine Kuhherde. Manchmal fahren wir mit dem Pick-up nach draussen. Die Familie die ihr hier versammelt seht wohnt weit ab in der Wildnis. Zu Fuss nach Camiri würde man so 2-3 Stunden brauchen. Ausserdem sind sie bitter arm. Hier übergibt Max gerade Lebensmittel an die Familie. Die von seinen Spendern gesponsert wurden.
Diese schöne Wand hier stammt aus dem Centro Aleman wo ich nachmittags arbeite. Ich arbeite dort mit 3 anderen Voluntarios zusammen. Wir haben dann die Initiative ergriffen um die Wand zu verschönern. Dazu haben wir von jedem Kind einen Handabdruck genommen. Insgesammt bietet das "Centro Aleman" Platz für 60 Kinder. Einige kommen morgens und andere nachmittags. Alle bleiben aber zum Mittagessen, was für die Kinder kostenlos angeboten wird. Die Kinder müssen alle neben der Schule noch arbeiten. Einige helfen im Haushalt, andere verkaufen in den Strassen Salteñas oder müssen auch körperliche harte Arbeiten machen. Im "Centro Aleman" haben sie dann ungefähr 2 oder 3 Stunden in denen sie einfach mal spielen können und sich ausruhen können.
Das traurige ist allerdings, dass das "Centro Aleman" kein Geld bekommt von ihrer Partnerorganisation aus Deutschland wie es eigentlich vertraglich vereinbart ist. Der Chef dieser Organisation kommt bald nach Deutschland um mit den Helfern im "Centro Aleman" zu reden wie es weiter geht. Die meisten Leute im Kinderheim arbeiten alle auf freiwilliger Basis. Ich bin sehr gespannt was bei dem Gespräch herumkommt und hoffe das sie endlich ihr Geld bekommen was dringend gebraucht wird.
So nun komme ich zu einem anderen Thema. Dies hier die Festung von Samaipata. Das liegt ungefähr 3 Stunden entfernt von Santa Cruz. An einem Wochenende waren wir dort und haben uns die Ruinen und die Landschaft angeguckt. Das war schon ziemlich beindruckend. In Santa Cruz haben wir ausserdem einen Deutschen getroffen der vor einige Jahren aus Deutschland geflohen ist. Wegen eines angeblichen Versicherungsbetrug und seitdem in Bolivien lebt und seinem Lebensunterhalt damit verdient das er Backgammon und Roulette spielt. Er hat uns auch seine Lebensgeschichte erzählt, welche wirklich beeindruckend war. Er war ungefähr ein Jahr im Gefängnis, bevor er in einer Nacht- und Nebelaktion nach Bolivien geflohen ist. In Bolivien hat er erst auf der Farm eines Freundes gearbeitet. Irgendwann wurde er nochmal ausgeliefert und hat nochmal eine gewisse Zeit im Gefängnis in Deutschland verbracht. Es macht schon wirklich nachdenklich wie schnell sich die eigenen Lebensumstände so ändern können und wo einen das Leben so hintreibt.
In Santa Cruz haben sie ausserdem auch ein riesges Schwimmbad. Das nennt sich "Aqualand". Das kuriose an der ganzen Sache war wirklich das es dort Regeln gab. Das war der geordneste Ort ganz Boliviens, was mich sehr überraschthat . Verständlicherweise waren sie dementsprechend sauer als wir zu fünft, gemeinsam die Rutsche runtergerutscht sind und sie blockiert haben. ;-)
Insgesammt ist Santa Cruz schon ne coole Stadt aber auch sehr teuer. Ausserdem gibt es nicht so viel zu sehen.
So dann stelle ich mal kurz die Camiri-Truppe vor. Wobei es jetzt auch schon wieder personelle Änderungen gibt. Von links nach rechts : Luisa, Alex, Florian ( er ist genau wie ich beim dem DELE dabei, nach dem Examen wird er in Sucre arbeiten.), Moises( er arbeitet im "Centro Aleman" und ist Student. er ist ein guter Freund von uns) Max, Marie, Marisa und Joaquin.( er arbeitet auch im "Centro Aleman").
Mein Examen ist am 21. Mai. Danach habe ich erstmal ein wenig mehr als 3 Wochen Urlaub. Dann werde ich erstmal die Isla del Sol besuchen und danach reise ich ein wenig durch Argentinien, Paraguay und eventuell Uruguay.
So das war es dann auch mal wieder von mir. Ist ja eh nicht mehr lange bis ich wieder in Deutschland bin.
Ich wünsche euch alles Gute,
Liebe Grüsse Bene
Zu den Highligths hatte zum Beispiel gezählt das wir Schweine kastriert haben. Dieses Exemplar hier war ungefähr 12 Jahre alt und wog 400 Kilogramm.
Letzte Woche haben wir es dann geschlachtet. Das war eine ziemlich anstrengende Arbeit. Da wir alle Innereien herausnehmen mussten und ihn für die Madre des Kinderheims zurechtschnitten. Ich durfte dabei auch helfen. Natürlich habe ich keine allzuverantwortungsreichen Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel ihn zu betäuben ( was Alex gemacht hat den man hier auf dem Bild sieht, er hat mit der stumpfen Seite einer Axt dem Schwein auf den Kopf gehauen)
Das alles war schon eine Erfahrung. Vor allem wie viel Arbeit dahinter steckt ein Schwein zu schlachten und wie wenig Fleisch doch eigentlich daran ist hat mich überrascht. Gemessen an dem Konsum von Schweinefleich.
Die Farm besitz ein wenig ausserhalb eine Kuhherde. Manchmal fahren wir mit dem Pick-up nach draussen. Die Familie die ihr hier versammelt seht wohnt weit ab in der Wildnis. Zu Fuss nach Camiri würde man so 2-3 Stunden brauchen. Ausserdem sind sie bitter arm. Hier übergibt Max gerade Lebensmittel an die Familie. Die von seinen Spendern gesponsert wurden.
Diese schöne Wand hier stammt aus dem Centro Aleman wo ich nachmittags arbeite. Ich arbeite dort mit 3 anderen Voluntarios zusammen. Wir haben dann die Initiative ergriffen um die Wand zu verschönern. Dazu haben wir von jedem Kind einen Handabdruck genommen. Insgesammt bietet das "Centro Aleman" Platz für 60 Kinder. Einige kommen morgens und andere nachmittags. Alle bleiben aber zum Mittagessen, was für die Kinder kostenlos angeboten wird. Die Kinder müssen alle neben der Schule noch arbeiten. Einige helfen im Haushalt, andere verkaufen in den Strassen Salteñas oder müssen auch körperliche harte Arbeiten machen. Im "Centro Aleman" haben sie dann ungefähr 2 oder 3 Stunden in denen sie einfach mal spielen können und sich ausruhen können.
Das traurige ist allerdings, dass das "Centro Aleman" kein Geld bekommt von ihrer Partnerorganisation aus Deutschland wie es eigentlich vertraglich vereinbart ist. Der Chef dieser Organisation kommt bald nach Deutschland um mit den Helfern im "Centro Aleman" zu reden wie es weiter geht. Die meisten Leute im Kinderheim arbeiten alle auf freiwilliger Basis. Ich bin sehr gespannt was bei dem Gespräch herumkommt und hoffe das sie endlich ihr Geld bekommen was dringend gebraucht wird.
So nun komme ich zu einem anderen Thema. Dies hier die Festung von Samaipata. Das liegt ungefähr 3 Stunden entfernt von Santa Cruz. An einem Wochenende waren wir dort und haben uns die Ruinen und die Landschaft angeguckt. Das war schon ziemlich beindruckend. In Santa Cruz haben wir ausserdem einen Deutschen getroffen der vor einige Jahren aus Deutschland geflohen ist. Wegen eines angeblichen Versicherungsbetrug und seitdem in Bolivien lebt und seinem Lebensunterhalt damit verdient das er Backgammon und Roulette spielt. Er hat uns auch seine Lebensgeschichte erzählt, welche wirklich beeindruckend war. Er war ungefähr ein Jahr im Gefängnis, bevor er in einer Nacht- und Nebelaktion nach Bolivien geflohen ist. In Bolivien hat er erst auf der Farm eines Freundes gearbeitet. Irgendwann wurde er nochmal ausgeliefert und hat nochmal eine gewisse Zeit im Gefängnis in Deutschland verbracht. Es macht schon wirklich nachdenklich wie schnell sich die eigenen Lebensumstände so ändern können und wo einen das Leben so hintreibt.
In Santa Cruz haben sie ausserdem auch ein riesges Schwimmbad. Das nennt sich "Aqualand". Das kuriose an der ganzen Sache war wirklich das es dort Regeln gab. Das war der geordneste Ort ganz Boliviens, was mich sehr überraschthat . Verständlicherweise waren sie dementsprechend sauer als wir zu fünft, gemeinsam die Rutsche runtergerutscht sind und sie blockiert haben. ;-)
Insgesammt ist Santa Cruz schon ne coole Stadt aber auch sehr teuer. Ausserdem gibt es nicht so viel zu sehen.
So dann stelle ich mal kurz die Camiri-Truppe vor. Wobei es jetzt auch schon wieder personelle Änderungen gibt. Von links nach rechts : Luisa, Alex, Florian ( er ist genau wie ich beim dem DELE dabei, nach dem Examen wird er in Sucre arbeiten.), Moises( er arbeitet im "Centro Aleman" und ist Student. er ist ein guter Freund von uns) Max, Marie, Marisa und Joaquin.( er arbeitet auch im "Centro Aleman").
Mein Examen ist am 21. Mai. Danach habe ich erstmal ein wenig mehr als 3 Wochen Urlaub. Dann werde ich erstmal die Isla del Sol besuchen und danach reise ich ein wenig durch Argentinien, Paraguay und eventuell Uruguay.
So das war es dann auch mal wieder von mir. Ist ja eh nicht mehr lange bis ich wieder in Deutschland bin.
Ich wünsche euch alles Gute,
Liebe Grüsse Bene
Dienstag, 8. März 2011
es ist schon erstaunlich wie hier der "Carnaval" gefeiert wird. Die Leute hier sparen fast das ganze Jahr auf diese paar Tage. In Oruro war dementsprechend auch sehr viel los. Der Umzug fing morgens um 10Uhr an und ging so ungefähr bis 7 Uhr morgens des nächsten Tages. Dann schlafen die Teilnehmer/innen zwei Stunden und danach geht es wieder weiter. Ausserdem haben die Bolivianer ein Faible für Wasserbomben und Sprühschaum. Das war eine mittlere Schlacht die die Bolivianer sich geliefert haben. Als Gringo hat man da fast sofort verloren. Sobald man eine Wasserbombe wirft kommen 10 zurückgeflogen. Es hat wirklich sehr viel Spass gemacht. Es ist ausserdem erstaunlich was für schöne Kostüme die Tänzer/innen so haben.
Es waren Gruppen aus ganz Bolivien vertreten. Fast jede Gruppe hatte auch ein oder zwei Tänzer/innen die besonders ausgefallene Kostüme hatten. Wie zum Beispiel diese beiden hier.
Die Gruppen waren einfach riesig und der Umzug nahm einfach nie ein Ende. Falls es nun doch mal langweilig wurde. Was selten vorkam, konnte man sich eine Wasserbombenschlacht mit der anderen Seite liefern.
Es gab leider aber auch Kehrseiten bei dem Karneval in Oruro. Einigen von uns wurden entweder die Kamera, der Geldbeutel oder das Handy geklaut. Ich hatte noch Glück das mir nichts abhanden kommen ist.
Diesen Bären sind meine Favoriten. Die sehen einfach total drollig aus. Die gabs auch noch in grösserer Ausfertigung. So ein Kostüm und ein Platz bei dem Umzug kosten ungefähr 500 Dollar. Was für bolivianische Verhältnisse echt ziemlich viel ist.
Das hier ist eine Tanzgruppe der Afrobolivianer. Die hatten echt eine sehr schöne Gruppe.
Bei dem ganzen Schaum musste man echt gut auf seine Kamera aufpassen. Teilweise sind diese Schaumschlachten richtig ausgeartet. Wie hier zum Beispiel. Das war echt ziemlich lustig. Der Karneval in Oruro war schon eine sehr schöne Erfahrung. Die Kostüme und vor allem die Tänze waren wirklich einmalig. Ich bin sehr froh darüber das ich in Oruro Karneval verbringen konnte.
Mein DELE-Kurs ist jetzt auch fast vorüber und sehr bald gehe in meinen nächsten Einsatzort. Der wird entweder Alcalá, Tarabuco oder Camiri sein. Ich weiss es noch nicht aber ich hoffe das ich bald von unserem Chef Max Steiner diese entsprechende Mail bekomme.
Das war es auch schon wieder von meiner Seite aus. Ich wünsche euch allen ein schönes Karnevalende.
Viele Grüsse,
Bene
Donnerstag, 17. Februar 2011
Recuerdos de Sucre,
hier mal ein Blogeintrag der anderen Sorte. Ich war letztens in El Villar. Das ist ein Dorf ungefähr 200 Kilometer von Sucre entfernt. Ein wirklich schönes Dörfchen. Dort arbeiten momentan 6 Freiwillige. An diesem Wochende hatte ein Voluntario Geburtags und deswegen waren wir dort ne ordentliche Meute an Freiwilligen. Insgesammt 18 Leute. Viele aus Alcala und aus Sucre.
Da wir einen Geburtstag gefeiert haben gab es natürlich auch ein ordentliches Essen. Dazu haben wir auch ein Schwein gekauft und es dann auch auseinandergenommen. Das war eine durchaus interessante Erfahrung. Der Metzger ist Don Gaston der Hostelchef von "El Villar". EIn wirklich sehr angenehmer Zeitgenosse. Apropos angenehm. Angenehm war auch das Hostel:
Im Innenhof stehen unter anderem auch Granatäpfelbäume. Samstagabends waren wir dann in einer "Chicheria". Dort kann man Chicha kaufen. Das ist gegorener Maissaft. Sehr lecker. Die wird dann in 10, 15, oder 20 Liter Eimern bestellt. Man bekommt dazu kleine Drinkschalen und muss bevor man trinkt jemanden einladen zu trinken. Sonst muss man zweimal trinken. Irgendwann wird das dann echt anstregend.
El Villar ist schon ein sehr schönes Dörfchen. Zurück in Sucre hat dann auch gleich wieder mein Unterricht angefangen aber lange dauert der auch nicht mehr. Morgen früh schreibe ich ersteinmal ein Probeexamen. Auf der Schwierigkeitsstufe wie auch das DELE sein wird. Mal schauen wie das so wird.
So das wars auch erstmal von mir. Ich wünsche euch alles Gute.
Viele liebe Grüsse aus Bolivien,
Bene
"Hasta la vista"
hier mal ein Blogeintrag der anderen Sorte. Ich war letztens in El Villar. Das ist ein Dorf ungefähr 200 Kilometer von Sucre entfernt. Ein wirklich schönes Dörfchen. Dort arbeiten momentan 6 Freiwillige. An diesem Wochende hatte ein Voluntario Geburtags und deswegen waren wir dort ne ordentliche Meute an Freiwilligen. Insgesammt 18 Leute. Viele aus Alcala und aus Sucre.
Da wir einen Geburtstag gefeiert haben gab es natürlich auch ein ordentliches Essen. Dazu haben wir auch ein Schwein gekauft und es dann auch auseinandergenommen. Das war eine durchaus interessante Erfahrung. Der Metzger ist Don Gaston der Hostelchef von "El Villar". EIn wirklich sehr angenehmer Zeitgenosse. Apropos angenehm. Angenehm war auch das Hostel:
Im Innenhof stehen unter anderem auch Granatäpfelbäume. Samstagabends waren wir dann in einer "Chicheria". Dort kann man Chicha kaufen. Das ist gegorener Maissaft. Sehr lecker. Die wird dann in 10, 15, oder 20 Liter Eimern bestellt. Man bekommt dazu kleine Drinkschalen und muss bevor man trinkt jemanden einladen zu trinken. Sonst muss man zweimal trinken. Irgendwann wird das dann echt anstregend.
| Die Kirche von El Villar |
So das wars auch erstmal von mir. Ich wünsche euch alles Gute.
Viele liebe Grüsse aus Bolivien,
Bene
"Hasta la vista"
Montag, 31. Januar 2011
Buenas Noches,
diesmal verging ja echt ein erstaunlich kurzer Zeitraum bis zu meinem nächsten Blogeintrag. Dies rührt daher das diese Bilder auch von meinem Urlaub stammen und ich bisher noch keine Zeit hatte sie hochzuladen. ;-)
Hier ein kleiner Ausblick von "La Paz". Nach der Salz und Silbertour war ich noch für ein Wochenende in La Paz. Diese Stadt hat schon was interessantes. Sie liegt in einem Kessel. Das heisst sie ist umgeben von Bergen. Obendrauf liegt "El Alto". "El Alto" ist eine eigene Stadt und wurde mehr oder weniger 1970 gegründet und hatt heute mehr als 900.000 Einwohner. Sie ist zu dem eine sehr arme Stadt. Mit La Paz zusammen bildet sie den bevölkerungsreichsten Ballungsraum von Bolivien.
In La Paz habe ich unter anderem eine Stadtrundfahrt gemacht. Diese war wirklich sehr abwechslungsreich. Unter anderen ging es zur "Zona Sur" das Reichenviertel in La Paz und dem "Vale de la Luna". Dies ist ein Gebiet mit ziemlich interessanten Steinformationen.
Generell gefällt mir La Paz sehr gut. Es gibt viel zu sehen und auch viel zu erleben. La Paz ist schon eine ganz andere Stadt als Sucre. Viel grösser aber auch viel lauter. Zudem auch teurer. Sie wirkt schon am europäischten, vor allem wegen den vielen Hochhäusern.
Dies war auch schon mein kurzer Eintrag und ich hoffe das er euch gefallen hat.
Sobald ich wieder was interessantes zu melden haben werde ich das hier kundtun. :-)
Noch eine gute Nacht. Bei mir ist es gerade 21.00 Uhr abends. ;-)
Viele liebe Grüsse,
Benedikt
diesmal verging ja echt ein erstaunlich kurzer Zeitraum bis zu meinem nächsten Blogeintrag. Dies rührt daher das diese Bilder auch von meinem Urlaub stammen und ich bisher noch keine Zeit hatte sie hochzuladen. ;-)
Hier ein kleiner Ausblick von "La Paz". Nach der Salz und Silbertour war ich noch für ein Wochenende in La Paz. Diese Stadt hat schon was interessantes. Sie liegt in einem Kessel. Das heisst sie ist umgeben von Bergen. Obendrauf liegt "El Alto". "El Alto" ist eine eigene Stadt und wurde mehr oder weniger 1970 gegründet und hatt heute mehr als 900.000 Einwohner. Sie ist zu dem eine sehr arme Stadt. Mit La Paz zusammen bildet sie den bevölkerungsreichsten Ballungsraum von Bolivien.
Generell gefällt mir La Paz sehr gut. Es gibt viel zu sehen und auch viel zu erleben. La Paz ist schon eine ganz andere Stadt als Sucre. Viel grösser aber auch viel lauter. Zudem auch teurer. Sie wirkt schon am europäischten, vor allem wegen den vielen Hochhäusern.
Dies war auch schon mein kurzer Eintrag und ich hoffe das er euch gefallen hat.
Sobald ich wieder was interessantes zu melden haben werde ich das hier kundtun. :-)
Noch eine gute Nacht. Bei mir ist es gerade 21.00 Uhr abends. ;-)
Viele liebe Grüsse,
Benedikt
Sonntag, 30. Januar 2011
Hallo ihr Lieben,
es ist schon viel passiert in der letzten Zeit und da habe ich doch einiges zu berichten. Seit dem 5.Januar mache ich nun mein Sprachdiplom für Spanisch und das ist echt so etwas wie ein 24-Stundenjob. Deswegen war ich sehr froh das ich doch noch mal eine Woche Urlaub machen konnte. Der Headliner hier oben ist aus dem Salar de Uyuni. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von über 10.000 Quadratkilometern der grösste Salzsee der Welt. Er liegt in einer Höhe von 3.600 Metern und befindet sich im Südwesten von Bolivien. In der Nähe zu Chile.
Angefangen haben wir unsere Reise in Potosi und haben dort eine Führung durch den Cerro Rico gemacht. Der Cerro Rico ist ein Berg in dem früher im Grossen Still Silber und Zinn abgebaut wurde. Seitdem systematisch der Berg ausgebeutet wird schrumpft er. Ungefähr 100 Meter jedes Jahrhundert. Am nächsten Tag sind wir dann auch gleich schon weiter nach Uyuni gefahren. Das ist eine kleine, sehr touristisch geprägte Stadt. Trotz allem ziemlich hässlich. Die Leute haben einfach überall ihren Müll hingeschmissen und es gab kein Wasser. Dies ist allerdings nicht sehr verwunderlich, da Uyuni ja in der Nähe einer Wüste liegt.
So jetzt aber genügend gelabert. Jetzt gibt es erstmal ein paar Fotos.
Unser erster Halt war der Eisenbahnfriedhof. Dort liegen Eisenbahnen die mehr als 100 Jahre alt sind.
Das hier ist die Isla del Pescado. Eine Insel mitten im Salzsee. Auf dieser wachsen Kakteen die teilweise mehr als 1.000 Jahre alt sind.
Den Namen verdankt sie dadurch das sie so um die Mittagszeit ihre Farbe wechselt und dann grün wird.
Am letzten Tag konnten wir sogar in einer heissen Quelle baden. Morgens um 6 Uhr mit einer Aussentemperatur von gefühlten -10 Grad Celsius.
Mitten durch die Wüste verläuft eine der einzigstens Eisenbahnlinien von Bolivien. Sie startet in Uyuni und geht nach Chile.
| Es war wirklich so kalt wie es aussieht. ;-) |
| Von rechts nach links: Jonny, Benni, Julien, Carla und ich :-) |
Euer Bene
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