Donnerstag, 23. Dezember 2010

Hola Coca Cola,

Hier sind es aktuell 30 Grad Celsius im Schatten. Ich kann es auch einfach nicht glauben das morben abend schon Heiligabend ist.Ich habe jetzt meine Arbeit in Cajamarca beendet aber vorher zeige ich euch noch ein paar schöne Bilder.
Dieses schöne Foto hier ist in Der Unidad Educativa in Punilla entstanden, am letzten Schultag. Rechts neben mir steht Maria-Elena. Dahinter Sophia, links daneben Diego und ganz hinten Elias. Sehr liebe aber manchmal auch verdammt nervige laufende Meter. Die Menschen im Hochland sind sehr konservativ und viele wollten sich nicht fotografieren lassen. Die Kinder sind dann oft schon anders.
Nach Punilla sind wir immer mit dem Camion gefahren. Hier hatten wir einmal Holzstämme verladen um diese dann nach Sucre zu transportieren.
Es ist eine sehr schöne Fahrt mit dem Camion . Man steht dann hinten auf der Ladefläche und kann die Aussicht geniessen. Diese ist einfach grandios. Der Hund heisst ausserdem "Chäggy" und war sehr , sehr hyperaktiv. Während wir gewartet haben bis die Strasse wieder freibegeben wurde. (Wegen den Bauarbeiten)
Hier bekommt man einen guten Eindruck was ich mit "grandioser Aussicht" meinte. Diese Foto habe ich auf der Fahrt mit dem Camion gemacht. Im Hintergrund kann man Sucre erkennen.
An Allerheiligen haben wir den Cementerio besucht. Der Friedhof hier in Sucre ist sehr sehr schön.
An diesen Tagen war halb Sucre auf dem Friedhof um den Toten zu Gedenken und ihnen einige Opfergaben darzureichen. Vorzugsweise Sachen die der Verstorbene zu Lebzeit gerne hatte, gerne gegessen hatte oder was er gerne trank.
Trank jemand zu Lebzeiten gerne Bier so wurden im ein paar Flaschen Bier ans Grab gestellt.Natürlich nicht so lieblos wie ich das jetzt vielleicht erzählt habe aber so ähnlich.Für die Reicheren Leute gibt es natürlich auch grosse Gräber. Wie hier zum Beispiel. Es gab auch einen jüdischen Friedhof, der abgegrenzt von den anderen war. Darunter fand man auch deutsche Namen.
Auch für die Polizei gab es einen extra Friedhof, genauso wie für die Mineure.(also die Leute die Silber zum Beispiel schürfen.
Im Grossen und Ganzen ist dieser Friedhof gepflegter als viele Deutsche Friedhöfe.




Das ist eine unserer Arbeiten aus Cajamarca. Die Baumstämme haben Lukas und Ich aus dem Wald geschleppt und auf die Anhöhe. Genauso wie die Bretter für das Dach. Die Baumstämme haben wir auch geschält. Mit einer kleinen Handaxt. Eine sehr zeitintesive Arbeit.Wir sind ausserdem auf das Dach geklettert haben dort oben die Bretter mit Nägeln fixiert. Danach haben wir so eine Art Reisig gesammelt. Als Abdeckung für das Dach gegen Regen.
 Hier im Hintergrund sieht man auch Manuel. Mit ihm haben wir regelmässig gearbeitet. Allerdings wollte er nie ein Foto von sich machen lassen, was sehr schade war.
Er tunkt gerade Reisigbündel in Schlamm damit sie auf dem Dach auch halten. Lukas und ich haben dann das Dach damit abgedeckt. Das war eine verdammt dreckige Angelegenheit. Welche aber auch viel Spass gemacht hat. Das alles gab ne Menge Abfall den wir dann aufräumen mussten. Den Pool durften wir leider nie benutzen da es einfach nicht genügend Wasser. Ausserdem war es auch oft sehr kalt. Sobald die Sonne weg war. Manchmal hatten wir auch richtige Unwetter.

Hier kriegt ihr einen guten Eindruck davon was es heisst mit einem Camio zu fahren. Wie viele Schweine gibt es auf diesem Foto zu sehen?
Ausserdem werden auch Kartoffelsäcke und eigentlich alles mögliche mitgenommen und natürlich so viele Menschen wie mitwollen.
Das kann dann manchmal verdammt voll werden. 
So ihr Lieben das war es auch schon fürs erste. Ich hoffe euch gefällt mein bescheidener Beitrag. Jetzt bin ich in Sucre. Am Abend des 25.ten geht es auf in den Dschungel für 5 Tage. Auf die Pampas-Tour. Am 5.ten Januar fängt mein DELE an. Am 17.Januar mache ich dann aber nochmal eine Woche Urlaub. Dann geht es auf die Salz und Silber Tour. 
Ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. :-)
Euer Bene.

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